Atlantiktief hat Norderbrarup fest im Griff

2 Einsätze für die FFW Norderbrarup

04.02.2011
Atlantiktief hat Norderbrarup fest im Griff

Gleich zwei Einsätze standen am späten Nachmittag des 4.2 für die Norderbraruper Brandschützer auf dem Programm. Um 17.30 Uhr wurde die Wehr über Sirene, Pager und SMS zu einem Schornsteinbrand in den Neuen Weg gerufen. Die Flammen, die aus dem Schornstein schlugen, waren bereits von weitem erkennbar, als die Wehr wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintraf. Wegen der Gefahr des Rauchgasaustritts begab sich ein Trupp unter Atemschutz auf den Dachboden und brachte das Feuer durch etwas ABC-Löschpulver auf eine kleinere und besser zu kontrollierende Stufe. Brennbare Pappen, die sich auf dem Dachboden befanden, wurden aus der unmittelbaren Schornsteinnähe entfernt. Die Wehr ließ den Schornstein weiter brennen und alarmierte den zuständigen Bezirksschornsteinfeger. Zur Sicherheit wurde eine externe Löschwasserversorgung aufgebaut, um im Falle eines Durchschlagen der Flammen schnell reagieren zu können, aber auch, um benachbarte Gebäude im Schadensfall vor dem teils recht intensiven Funkenflug schützen zu können. Der Schornsteinfeger stelle später fest, dass ein alter Zugang im Keller des Hauses bei früheren Umbauarbeiten wohl übersehen worden war und für eine starke Sauerstoffzufuhr gesorgt hatte.
 Direkt im Anschluss folgte ein Einsatz in der Ziegeleistraße: Ein Trampolin (ca. 4,5m Durchmesser) war durch den Sturm in eine Baumkrone geweht worden. Zunächst wurde versucht, das Trampolin mittels eines Seils, das an einen Traktor befestigt war, aus der Krone zu ziehen. Dabei riss jedoch die Schweißnaht des Trampolinbeins. Das Trampolin hatte sich in ca. 10 m Höhe so stark verkeilt, dass es nicht entfernt werden konnte. Nachdem sich die Wehr von der Sicherheit der angrenzenden Straße überzeugt hatte, wurde der Einsatz abgebrochen. Das Trampolin ist jetzt mit einem Seil gegen weitere Ausflüge über Norderbrarup gesichert.

 
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